Sonntag, 31. August 2014

4zu0

Das Verhältnis im August:
Vier Mal Rose, kein Mal Paul.
Irgendwas läuft falsch.
Das ist mir zu wenig.

Das die Null bei mir steht hat ja seinen Grund.
Der Stress vor dem Urlaub und alle Kids um uns herum macht es schwer in die richtige Stimmung zu kommen.
Und wenn subbi nichts macht warum sollte die Lady dann...
Es gibt einfach nichts zu belohnen.

Die Null ist nicht schlecht. Die Null gefällt mir.
Ich will sie. Ich kann nur nie damit rechen.
Wieviel Mal kam sie öfters, das Wievielfache von mir?

Die Null bringt nichts beim Addieren, taugt nicht zum Multiplizieren.
Und um durch sie zu Teilen fehlt sogar die Definition.
Wie gesagt, mir gefällt die 0 Rund, Endlos.
Und die Mitte grenzt sich von Außenreich ab.

Aber es ist unmöglich sie meiner Lady in Beziehung zu bringen.
Rose verdient wesentlich mehr.
Das Rose nur vier Mal kam stört mich.
Das zieht ihren Durchschnitt nach unten.
Halb so viel wie im Juli.
Nur ein Drittel von sich im April.
Der August zieht ihren Durchschnitt nach unten.

DAS ärgert mich an letztlichen Viermal zu Null.


Vom Rosenzüchtling

Samstag, 30. August 2014

Besorgt


Es ist das letzte Wochenende unseres Wieners. Am Sonntag fährt er heim.
"Oh, ich habe doch noch..."
Kaffee aus Brasilien. Eine Frühstücksportion ist eingefroren und wartet darauf, dass der Wiener kommt.
Und Croissants. Den Teig hatte ich für ein Treffen vorbereitet, dass nicht zu Stande kam.
"Du hast morgen noch Zeit. Am Sonntag ist es schlecht" meint Rose.
"Ja. Ich darf nur nicht verschlafen."
"Keine Angst" streicht ihre Hand dabei über mein Haar, "das bekommen wir hin."
"Ja. Ich brauche dich einfach nur zu massieren."
Die Sehnsucht danach stellt IHN auf. Und die Sehnsucht danach wird mich kaum Schlaf finden lassen. Power naps könnte man es nennen, wie ich die folgende Nacht verbringe. Immer wieder wach, durch SEIN quälen. Der pochend zarte Schmerz, der verführerisch wirkt.

Es wurde spät.
Viel zu spät um morgens früh aufzustehen. Und jetzt noch zu massieren? Ob ER das packt? Ob ER mich dann trotzdem weckt? Wie groß ist seine Macht? Wie stark wird die Sehnsucht nach der Massage sein?
"Komm ins Bett -hier."
Die Lady hat sich hingelegt und klopft mit der flachen Hand aufs Bett - subbi Platz
Eigentlich ist mir das recht. Aber ob mir das reichen wird aufzustehen?
"Nein. dreh dich 'rum. Ganz ran an mich."
'Oh. AH!' Klar. Die Lady hat recht.

Sie will mich eng bei sich haben. So kann sie IHN gut bespielen, mit dem Knie gegen IHN drücken und hinter mir an den Bällen spielen. Ihre Hand fährt über meine Brust, gleitet hinab auf den Bauch und an meinen Schritt. 'Leer. Nach hinten geklemmt. Gefällt ihr nicht.'
Sofort öffne ich meine Schenkel und ER schwingt nach vorn.
'Kraftvoll war das nicht'. Da hat Rose noch was zu tun.
"rrrrrrrrrrtsch" ziehen ihre Nägel langsam auf meinem Schenkel hinab, verharren am Knie und "rrrrrrrrrrtsch" wieder hinauf.
90% - da geht noch was.
Sie kontrolliert, packt sich ihr Stück, drückt zu.
Ein Prozent mehr. Reicht ihr noch nicht.
Die Nägel in der Seite "rrrrrrrrrrtsch" gleiten ihre Finger zur Brust, 92%, suchen die Warze und spielen daran.
93% -das Verlangen wächst, damit auch ihr Eigentum.
94% nein 96% ach was 100% spannt sich gerade mein Körper an. Ein einziger Griff ihrer Finger, ein Zwirbeln der Warze und ER steht perfekt.
Meine Brust geht nach vorne, ich strecke meine Hüfte, doch Roses Finger fangen mich, heißt IHN, kurzer Hand ein.
"Brav" flüstert sie. 110%?

Ohne mich zu Teasen beginnt sie nun ihre Hand nach unten zu treiben und nach oben zu ziehen. Mit festem Griff wichst sie IHN. 115-120% - geht denn das?
Lange nicht mehr wurde ich von ihr so umfasst und stürmend schnell in die Höhe getrieben. Lange wird das nicht gut gehen, wobei meine Sehnsucht nach genau diesem Spiel viel mächtiger als der Wunsch nach Enthaltung ist.
Noch zehn, noch neun ich bin längst schon am Limit noch acht Hübe, was soll ich machen? Meine Füße kribbeln wie lange nicht mehr. Die Punkte sammeln sich und einer nach dem anderen macht sich auf den Weg in Richtung Stück. Wie viele noch -schätze sieben- halte ich aus?
Es wird Zeit zu fallen.
Soll doch geschehen was passiert. Rose wird schon wissen, wie weit sie geht. Also lasse ich es darauf ankommen und entspanne mich.
Es funktioniert.
Ich sinke aufs Laken und meine Punkte verschwinden im Nichts. Sie sind noch da, doch verbergen sie sich. In den Zehen, in den Fingern, direkt in den Lenden ist erst mal egal. Ich schwebe in Roses Händen und genieße einfach nur das irre Gefühl. Das Reiben ihrer Hand an SEINEM Schaft, der Daumen, der das Köpfchen streift. Der Ring, den Daumen und ein Finger unter SEINEM Kopfe bilden, der sich kurz dreht, dann nach unten zieht. Unten angekommen schwenkt ihre Hand und treibt den Ring den Schaft hinauf.
Tausend Punkte kitzeln meine Zehen, kribbeln und tanzen in meinen Füßen. Oh man, wie vermisste ich das.
Es ist nicht das Gefühl beim Kommen sondern der Tanz der Ameisen, Sekunden davor. Der Tanz, den meine Lady dirigiert und in die Länge zieht. Den sie abbricht und jedes Mal ein anderes Ende gibt. Ich liebe ihre Choreografien.
Jetzt bricht sie ab.
"So das reicht" sagt sie, als ich erneut tief stöhnen meinen Körper strecke.
Rose hat recht. Ich bin schon weit. Bin sehr hoch oben und kurz davor, das mich einer der kribbelnden Punkte erreicht.

"Ich wünsche dir eine harte Nacht."
"Danke Lady. Die habe ich."
Denn er ist schon zu verspüren wie oben gesagt. Erst quält er mich in den Schlaf hinein und dort dann durch die Nacht hindurch.
Der pochend zarte Schmerz, der verführend flüstert: 'Nimm MICH in die Hand. Reibe mich, drücke mich. MACH ETWAS!'
Wie wohl ist dem, der sein Glück im Käfig findet. ER stößt an Grenzen, wird gepresst, selbstgeteased.
Damit es reibt und drückt und der Schmerz sich dadurch von Innen mehr nach Außen legt klemme ich ihn nach hinten. Knie anziehen und die Füße anwinkeln, sie so selbst an die Bälle legen.
Alles zu umschließen hilft mir, die Finger vom Stück zu lassen.
Obwohl von Vorne die Schenkel von hinten die Fersen nun an Stück und Juwelen drücken:
Die Hände sind weg.

So war es um Zwei und kurz nach Drei. Nochmals Vier Uhr Zwölf. Halb Sechs stand ich auf.
Es ist Samstag, ich habe Urlaub und werde nicht vom Wecker sondern von der Sehnsucht aus dem Bett getrieben.
Die Brötchen sind fertig. Die Croissant die backen.

Der Wiener steht am Grill.

Es wird Zeit Rose zu wecken.
Das Frühstück ruft.

Vom Rosenzüchtling


Freitag, 29. August 2014

Unvorstellbar

Stellt Mann sich so (s)eine Herrin vor?
Eine Herrin, die putzt, die wäscht, die sauber macht?

Wie kann es sein, das Rose all dies in meiner Abwesenheit fertig bringt?
Ich komme heim und stelle fest:
Die Küche ist sauber, das Bad ist geputzt und der Keller aufgeräumt. Dazu ist der Waschkeller leer. Die Wäsche ist abgehängt, zusammengelegt und weggeräumt. Das Regal an der Wand -abgebaut. Morgen kommt ein Monteur. Der will an die Wand. Es hätte gereicht, wenn ich das am Abend noch mache. Aber so?
"Wir können gleich essen" empfängt mich Rose.
Zum Heimchen mutiert?

Mit Nichten.
NEIN.

Wie gesagt, ich hätte doch all dies gemacht. Sie hätte doch bloß...
Hätte doch was?
Hätte mir sagen sollen was ich zu machen habe.
Hätte mich verwarnen, mir befehlen können was ich zu tun habe.
Hätte mich bestrafen können weil ich nichts mache, zu langsam bin.
Hätte, hätte - hat sie nicht!

Das ist nicht ihre Art mir zu zeigen, es gefällt ihr nicht.
Im Gegenteil. Dann steigt sie aus.

Ich bin es der will, dass es ihr gut ergeht.
Ich bin es, der sich kümmern soll.
Ich bin es, der darauf zu achten hat, dass alles was Rose stört erledigt wird.

Rose hat keine Lust einen Strafkatalog zu erstellen.
Diesen zu überwachen und letztlich ihren subbi dafür zu belohnen, dass er nicht macht.
Ihre Strafe ist anders, subtiler.
Ich komme Heim, darf mich von der Arbeit erholen, während Rose der Stress ins Gesicht geschrieben ist.
"Ein Bad" frage ich sie.
"Nein, ich dusche!" Touché.
"Möchtest du etwas Trinken?"
"Wasser. Reicht."
"Magst du etwas?"
"Ruh du dich nur aus."
Das sitzt.

"Eine Massage?" mein erneuter Versuch, im Schlafzimmer vor dem Bett.
"Zu Müde."
Kein Wunder, wenn sie den ganzen Tag ackert wie...
"Da unten ist tot" folgt als Kommentar auf mein Streicheln an ihren Slip.

Stellt man sich so seine Herrin vor?
Mal überlegen...
Was sie tut ist konsequent.

Halte ich mich nicht an Regeln -die es nicht gibt- verzichtet sie aufs Spiel.
Anstelle mich zu dressieren macht sie es selber und erschöpft sich dabei.
So bleibt für mich nichts zum Dienen.
Nicht einmal die Konsequenz, dass sie neben und ohne mich kommt.

Nochmals gefragt:
Stellt man sich so seine Herrin vor?
Ja.
Sie tut was sie will.
Nicht was mir gefällt.

Vom Rosenzüchtling


Donnerstag, 28. August 2014

Mal wieder

Die Nackenrolle liegt auf dem Bett, beides ist mit Tüchern bedeckt und die Kerzen brennen. Lavendelduft durchströmt den Raum. Die Frage nach dem Öl erübrigt sich.
Licht aus.

Es gelingt mir gerade noch auf den Flur zu huschen bevor Rose aus dem Badezimmer kommt.
"Ui, zwei Nackte begegnen sich" scherzt sie bei meinem Anblick.
"Ja Lady" 'nicht ganz.'
Sie trägt noch ihren Slip ich mein Dienerkostüm, also nackt.

"Hm..."
Begeistert klingt Rose nicht als sie das Lager sieht.
"Meinst du wirklich?"
"Lady bitte" fange ich zu betteln an "ich habe dich schon lange nicht mehr massiert."
Stimmt nicht ganz. Zuletzt hatte ich sie am Samstag massiert, zumindest sanft gestreichelt, verwöhnt und zum Kommen gebracht. Erlösend erschöpfend für Rose. Doch keine Massage, wie ich sie ihr jetzt geben will.

"Na gut" stimmt sie zu, "aber die Hose bleibt an."
"Sowieso." Das Stückchen Stoff stört mich nicht. Die Bäckchen bleiben bedeckt und an der Hüfte wird es ein wenig nach unten gerafft.
"So sicher ist das bei dir nicht. Aber das ist dein Problem."
Eher nicht. Ich hatte nicht vor die Lady zu etwas zu bringen was sie nicht mag. Mir reicht es aus, ihre Haut unter meinen Fingern zu spüren.

Oder... anders gemeint?
Hatte sie etwas vor? Ein Spiel an IHM? Das mir nun entgeht!
Kein Problem. Ich weiß von nichts und ich will auch...
Naja, keine Diskussion.
Es kommt eben so wie die Lady es will.

Als die Lady nun liegt gebe ich etwas vom Öl auf meine Hand, wärme es an und trage es auf ihrer Schulter auf. Ebenso auf dem Rücken und an ihren Seiten. Der samtige Film lässt meine Hände darübergleiten, mit denen ich flach über ihren Körper streife bis das Öl beginnt einzuziehen.

Nun ist die Haut griffig. Meine Finger finden halt die Haut zu schieben, darüber zu rutschen und die Muskeln darunter zu kneten.
Mit leichten Kreisen verwöhne ich die Lenden, ihre Seite und den Rücken. Meine Daumen liegen neben den Pfad, den ihre Wirbelsäule bildet. Fest schiebe ich sie nach oben, lasse alle Fingerkuppen nach oben krabbeln und die Handballen über den Rücken reiben. Bis hoch zur Schulter.
Dort fasse ich hinein.

Während meine Daumen von hinten nach vorne schieben drücken die Finger von der anderen Seite dagegen. Ich greife zu, walge die Haut, schiebe sie hoch und knete kräftig in die Schultermuskulatur hinein. Rose stöhnt.
"Entschuldige. Zu fest?" frage ich nach.
Sonst mag sie das. Wohl aber nicht heute, wo so gerade wegzudösen beginnt und keine Lust hat auf Schmerz.
"Nein. Ahh" stöhnt sie erneut.
Wieder greife ich fest zu. Ermutigt durch ihr 'Nein'.
"Das -ahhh- ist viel besser als das Schischi von gestern -ahhh-. Wenn du das machst kommst du viel schneller ans Ziel."
Wenn das bedeutet, ich darf sie dann wesentlich öfters massieren und ihre Haut berühren. Sie viel länger streicheln und verwöhnen, hat sie recht. Zum Höhepunkt bringen natürlich auch.
ER gibt SEINER Herrin recht. Kaum stöhnte sie auf, steht ER bereits. Als sie erklärt, diese Massage bringt ihr mehr, springt ER darauf an. ER steht, ER zuckt. Er tropft sogar.
Das Öl streiche ich aus. So lange meine Hände noch leicht über dem Film hinweggleiten verteile ich es über die Schultern die Arme hinab, verwöhne ihre Bizeps und die unteren Muskeln bis hinab zu den Händen und streife den Rest des Öles auf ihren Schenkeln ab.
"Lady, reicht euch das" frage ich in der Hoffnung, dass Rose sich dreht.
Ich lechze danach, sie wie gestern auch vorne zu verwöhnen, ihre Brüste zu streicheln, über Bauch und Hüfte auf den Schenkel zu streicheln. Von dort dann hinauf ihren Schritt und ihre Muschel...
"Ja,. Danke."
Dann eben nicht.

Ich warte bis meine Lady sich aufrichtet und ich ihr ihr Nachthemd abziehen kann. Dann decke ich schnell die Handtücher ab decke Rose zu und lösche das Licht.
Im Dunkeln suche ich mein Bett, klemme IHN um mich nun an Rose zu kuscheln.
"Dreh dich um" flüstert sie.
Wir Löffeln. Sie Groß, ich klein schiebe ich meine Hüfte in ihren Schoss. Kaum liege ich dort zieht Rose ihr Knie an und haut es mir gegen IHN.
"Ahhh" freue ich mich.
"Schhhht. Lass IHN raus."
Kaum öffne ich meine Schenkel schnalzt ER nach vorne, in meiners Herrin bereite Hand. Sorgfältig umfasst sie IHN und schließt ihren Griff.
"AAAAH" wimmere ich los.
Das ist eindeutig zu viel für mich. 'Noch so ein Griff und ich komme sofort.'
Doch Roses Hand gleitet nach unten wichst IHN ein einziges Mal, rutsch weiter hinab und greift dort nach dem Ball. Sie drückt und knetet und schlägt ein Mal darauf. Ich stöhne erneut und Rose lässt ab. Ihre Hand gleitet auf meinem Arm hinab. Zwei Finger bohren sich unter mein Band. Von ihr vor über einem Jahr angelegt habe ich es bisher nur ein einziges Mal abgelegt. Mein Zeichen das ich von ihr trage, das zeigt, ich gehöre ihr. Sofort zappele ich los. ER jagt Ladungen durch mich hindurch. Jedes Zucken vom IHM lässt mich mehrfach zappeln. Nur dadurch, dass Rose mein Armband berührt.

Ihre Finger streifen über meine Bauch, zur Brust hinauf, umrunden die Warze und zwicken hinein.
'Du bist ein Mann. Ein MANN! Der jammert nicht.' Ich bin ein sub. ein sub. Ich stöhne aus.
Ich bin am Wimmern, am Stöhnen und -als Roses Finger sich erneut um SEIN Köpfchen schließen- keuche flehend:
"ich komme gleich."
"Das ist gut mein Zögling" entscheidet die Lady, "Zeit zum Schlafen. Gute Nacht."
Dabei lässt sie IHN los. Noch immer in Löffelchenstellung legt sie ihre Hand beruhigend auf meine Brust.
...drei, vier, fünf... dann geht es los.

Er zuckt kurz los. Das Startsignal.
Dann beginne ich zu zappeln und zu zucken. Selbsterregt. Es fängt bei IHM, im Schaft fängt es an. Zieht hinab in die Bälle, die schmerzen bereits um sich von dort im ganzen Körper auf einmal zu verteilen. Die Waden und Füße sowie Brust Arm und Hände zittern und zucken ohne dass ich irgendetwas davon kontrollieren kann. Der Druck von Roses Hand an meiner Brust nimmt zu. Sie versucht mich zu beruhigen, doch erzeugt das Gegenteil.
Ob Rose spürt, wie weit ich bin? Ob sie meine Angst bemerkt, 'ich komme gleich'?
'RZ beherrsche dich. Du bekommst das in Griff.' Es dauert bis ich sicher bin, dass es mir gelingt.
Es war Sonntag, dass ich das letzte Mal kam. Jetzt hatten wir Dienstag und ich kann fast nicht mehr.

Den ganzen Tag zu warten macht mir nichts aus. Aber irgendwann am Tag beginnen die Bälle ständig zu schmerzen. Sie ziehen und spannen. Wie lange soll, darf und kann ich noch warten?
Von Sonntag bis Dienstag, lange klingt das nicht. Von Sieben bis Acht ohne das was geschieht.
Die Acht überspringen und ungekommen die Neun zu erreichen.
Das heißt dann erst Sonntags, dann Montags als nächstes zu kommen.

Mir gefällt es meine Lady zu verwöhnen.
Was sie dann daraus macht,
das warte ich ab.


Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 26. August 2014

Warten

Warten können, müssen, dürfen.
Warten

Wann fängt warten an?
Ist Warten nicht die Zeit, die man bestimmt bekommt? Wenn ich mich nicht sehne, wenn ich mal nicht will, warte ich dann? Selbst wenn ich mir wünsche noch abzuwarten, warte ich dann?
Nach einem hohen Punkt gehe ich nicht davon aus, dass Rose mir am folgenden Tag einen nächsten zugesteht. Ich warte nicht darauf. Eine Woche, zehn- fünfzehn Tage kann es dauern bis Rose sich entscheidet, es wird wieder Zeit. Die fünfzehn Tage ist kein Warten.
Ich weiß doch, dass nichts kommt.

Warten, wenn ich überlege, warten tue ich nur Tag für Tag. Das Gefühl nicht zu kommen überragt die paar Sekunden an denen Klein-RZ sich übergibt. Ansonsten genieße ich, was die Lady mir erlaubt.

So muss ich auch nie einen Monat warten, wie Roses Gewissen sie plagt.
Wenn ich rechne: Ja
Doch ich fühle: Nein.


Vom Rosenzüchtling

Montag, 25. August 2014

Gewissensbiss

"So mein Zögling. Jetzt musst du noch bis heute Abend warten."
"Warum?"
Rose grinst mich an. Doch bevor sie etwas sagt frage ich weiter:
"warum nur bis heute? Warum nicht bis zum Urlaub?"
Der beginnt am Mittwoch.
"Nein" kommt es sofort.

So eine Antwort hatte ich geahnt. Deshalb nur bis zum Urlaub. Das ist der nächstbeste Termin. Bis zum Ende des Monats wären fünf Tage mehr. Das sie mich so lange nicht lässt war mir klar.

"Du bist schon so lange nicht mehr gekommen" fügt sie nach einer Pause hinzu.
Ihre Finger suchen nach IHM, legen IHN zwischen ihren Po. Danach zieht sie mich an sich heran, bewegt ihren Po und teased mich dabei.
"Da bekomme ich ein schlechtes Gewissen."

'Ähm, ähm, ääääh - wie bitte' "Was?"
Ein schlechtes Gewissen? "Warum?"
"Wenn du schon so lange nicht mehr gekommen bist."
"Ja. Nein. Du brauchst deshalb kein schlechtes Gewissen zu haben.
Lady, es ist mein Wunsch, genau so oft zu kommen, wie du es mir zugestehst."
Ab diesem Moment bäumt mein Körper sich auf. ER zuckt auf einmal los, lässt mich zappeln und schickt SEINE eigenen Reize durch meinen Leib.
"Lady" keuche ich "das -ahrg- das was jetzt gerade passiert gefällt mir."
Ich stottere während mein Körper immer schneller zuckt. So richtig kapiere ich nicht was geschieht. Ihr Leib schmiegt sich an IHN und ER bestimmt was mit mir geschieht. Darauf soll ich einfach verzichten? Darauf, bloß weil meine Lady ein schlechtes Gewissen hat? Was sie nicht braucht sind Gewissensbisse.
"Lady, ich wünsche mir" stottere ich vor mich hin "dass du machst was du willst. Und ich möchte nicht, dass du dir ein schlechtes Gewissen einredest."
Noch ein paar dieser Zucker und ich komme. Selbsterregt. Längst drückt Roses Körper nicht mehr gegen den meinen. Doch das scheint IHM egal.
"Das ist dein Wunsch?"
"Ja Lady. Ich wünsche mir, dass du bestimmst. Und wie kannst du ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn du mir meinen Wunsch erfüllst?"
Mit Zucken und Zittern und Stottern dauerte dieser Satz knapp zehn Sekunden.
"Geht es" fragt Rose besorgt.
"Ja -ha-aaa" stottere ich.

Ich gebe zu, langsam wird es schwer.
Nicht nur das Zucken. Die Bälle selbst. Vor allem Morgens.
"Wie war eigentlich deine Nacht? Gut geschlafen?"
Auf welche Frage soll ich antworten? Die Nacht war gut. Geschlafen habe ich wenig. ER hielt mich wach.
Es wird schwerer, den Schmerz der Bälle zu ertragen. Ist ER ruhig, sind die Bälle es auch. Doch begehrt er auf, dann beginnen die Kleinen mir deutlich zu machen:
'Es wird Zeit, mein lieber. Lass deine Lady endlich mal machen.'
Als ob ich das meiner Lady verbieten könnte.

Ein Sechs-Tage-Wunsch reift heran.
Bis zum siebten Tage warten.
Und mit guter Führung komme ich dann.


Vom Rosenzüchtling

Sonntag, 24. August 2014

Zu weit

"Schau, die schlackert. Meinst du, die soll man enger machen?"
Roses Jeans sitzt nicht perfekt. Im Gegensatz zu ihrem Körper.
"WOW! Es ist nicht wirklich nötig Lady" antworte ich und gehe vor ihr auf die Knie.
"Schon. Aber sie ist doch ein wenig zu weit."
Mein Kopf schmiegt sich an ihren Schoss, während meine Hände diesen wundervollen Körper ertasten. Von der Hüfte zum Po, dort hinauf zu den Lenden, erneut über den Po und hinunter zu den Schenkeln. Dieser Körper ist perfekt. Und wird doch von Tag zu Tag perfekter.
"Genau da" meint Rose als meine Hände den Bund vom Po aus hinaufgleiten.

Sanft streicheln ihre Finger durch mein Haar.
Unter ihr, den Kopf an ihrem Schoss, die Hände an ihrem Körper.
Über mir die Lady. Zärtliche Hände und freundlicher Blick.

Ich traue mich kaum etwas zu sagen, aufzustehen.
So sehr habe ich bedenken, diese Stimmung zu zerstören.

Dennoch, nach dem letzten Abend und ihrer wunderbaren Nacht. An einem Morgen, bei dem sie vor und nach dem Frühstück noch immer erschöpft vom gestrigen Kommen war, da traute ich mich:
"Lass mich bitte einmal sehen."
Mann bleibt Mann. Mann kann nicht aus der Haut. Mann schaut mit der Hand, die nun auf der Bluse entlang unter dem Bund der Hose verschwand. Ich strich über den Slip, fühlte den Spalt, spürte die Perle, die sich zu wenig vor meinem Finger verbarg. Ich streichelte sie kurz, lies meinen Finger darauf pulsieren, doch Rose lachte aus.
"So nicht" und verbog ihre Hand in ähnlichem Winkel wie meine vor ihr.
Was für ein groteskes Bild muss das für sie gewesen sein. Mit verdrehtem Arm und verzerrtem Gesicht versuchte ich bei meiner Lady Freuden zu erzeugen. Lächelnd schob sie mich weg.
Meine Hand glitt aus ihrer Hose, streift über ihre Hand, den Arm hinauf, die Schulter entlang und dann zur Hüfte hinab. Der Bund ihrer Jeans liegt kaum an. Die Hose ist zu weit. Zwei Finger schlupfen hinein, folgen dem Pfad der sich ihnen an Roses Körper bietet und mit zwei kleinen Schritten bin ich hinter ihr.
So nehme ich sie in den Arm.

Zärtlich streichele ich ihr Haar. Meine Lippen liebkosen ihren Nacken. Ich spüre ihren Seite, fahre vor an den Bauch, hinauf zur Brust und stoße an ihre Warzen, die beginnen sich gegen den Stoff zu sträuben. Mit dem Zeigefinger umrunde ich die ausgestellte Stelle auf der Bluse, ziehe mal größere, mal kleinere Kreis, fahre direkt darüber und lege meinen Daumen an. Nur Andeutungsweise drücke ich meine Finger zusammen und lasse dabei meine andere Hand in die Hose gleiten.
'WOW! Auch der Slip darunter steht ab.'
Ich nutze die Chance, fahre darunter und lasse meine Finger auf der Haut, über die Haare tiefer hinab zum Spalt. Weit kommt mein Finger nicht. Ihre Perle versperrt mir den Weg. Kann das sein? Vor knapp zehn Minuten wollte die Lady noch nichts und nun ist die Perle Erbsengroß?

Schon bei der ersten Berührung stöhnt Rose leise aus. Kaum vernehmbar. Aber meine Sinne waren bereit jedes noch so geringes Zeichen meiner Lady aufzunehmen. Ob sie will oder sie sich von ihrem Zögling überrumpelt fühlt.
Ihr Kopf dreht sich weit ins Genick.
Während ich nun weiter mit einer Hand ihren Körper erkunde, jeden Zentimeter davon mich erregt und ich von hinten Nacken und Hals meiner Lady mit küssen bedecke reibt ein einzelner Finger an Roses Perle und die Lady Stück für Stück hoch.

'Sie fällt...'
Obwohl Rose still steht und ich sie fest in meinen Armen halte kann ich spüren, wie sie sich meinen Berührungen hingibt, annimmt ohne sich zu wehren, ihr Körper sich öffnet und ihrer Lust freien Raum gibt von ihr Besitz zu ergreifen. Langsam kreist mein Finger über die Perle. Monoton streicht er darüber, von unten hinauf und wieder hinab, drückt sich leicht gegen den Spalt. Roses Becken schiebt sich nach vorne. Dann ein Keuchen, ein Zucken, ein Griff an meinen Arm.
Sie hat genug. Es reicht.
Sie kam.

Ein letztes Mal lasse ich meine Finger über ihre Seite streichen, ein letztes Mal fährt meine Hand an ihr Haar.
Noch immer hält Rose meinen Arm und beginnt nun ihn auf die andere Seite zu ziehen. Sie hält mich fest. Dann zieht Rose mich an sich, legt ihre Hände an meine Backen und presst mich an sie heran. Ihr Po beginnt zu wackeln. Langsam reibt sich ihr Körper an meinem Stück. Ihr Hintern senkt sich ab und hebt sich gleich darauf um sich wieder und wieder an IHM zu reiben.
Es dauert nicht lange, bis Roses heißer Tanz die Hitze entfacht und mich nun tanzen lässt.

Eng halte ich Rose umschlungen. Meine Arme sind komplett um ihren Körper gelegt, mein Kopf liegt auf ihrer Schulter.
Stöhnend und Zuckend versuche ich mein Stück von Rose fern zu halten. Unkontrolliert Zappele ich hinter meiner Lady, während ER mir einen Schauer nach dem anderen durch den Unterleib jagt. Kein einziges Zappeln kommt aus meinem Kopf.

Es erregt mich, wenn meine Lady mir gestattet, ihr etwas so schönes geben zu dürfen wie gerade. Es erregt IHN, wenn sie ihren Körper an IHM reibt. Aber es erregt mich um so mehr, wenn ER das Kommando übernimmt. Wenn ich zuckend und zappelnd bei meiner Lady stehe. Gelämt, wie unter Strom.
ER überlastet meine Nerven, IHM gelingt es. alle Leitungen mit SEINEN Signalen zu blockieren.
'Schön, SCHÖN, SCHÖÖÖN!' Das ist alles wozu mein Hirn gerade in der Lage ist.
Das Kommando zum Zappeln kommt nur von IHM.

"So, das reicht" löst sich Rose von mir, macht aber sofort einen kleinen Schritt zurück.
Sie muss warten. Sie ist es, die mir im Moment den Halt gibt, die mich stützt. Alleine kann ich so nicht stehen.
"Ist gut" tröstet sie mich, "ist ja gut."

Ich bin so weit.
Auch wenn es schmerzt.
Ich will noch nicht.

.
Vom Rosenzüchtling


Samstag, 23. August 2014

Wahrheit schmerzt

Es ist ein alter Hut das die Wahrheit schmerzlich sein kann.
Je länger man sie verbirgt, um so schwieriger wird es sie hervorzuholen. Je mehr man sich dabei quält um so schmerzhafter wird der Moment an dem man sich offenbart.

Als Rose nach mir rief wollte ich gerade meine Jeans mit Druckknöpfen-Loch anziehen. Wohl erst mal nicht .
"Wer" hatte sie von mir wissen wollen.
Ich sagte es ihr. Ich zeigte es ihr. Und ich erklärte ihr wie es dazu kam.
Ich hatte zwei Tage gebraucht, um überhaupt darüber zu schreiben. Zwei Tage in denen ich mich quälte,soll ich Rose davon zu erzählen.
Und in wenigen Sekunden war es letztlich vorbei.
"Du mich! Ganz bestimmt nicht."
"Ich weiß. Das habe ich ja auch geschrieben."
Meine Lady war sauer. Wenig auf mich. Mehr auf einen Fremden der...
Die Wahrheit war raus.
Entlastend für mich.


Stunden später saß ich bei ihr. Ich saß Rose gegenüber. Sie hatte ihren Fuß auf meinen Stuhl. Dann auf meiner Jeans. Dann in Schritt. Ihre Zehen erfühlten den Schaft, drückten dagegen, hinauf und dann...
Klingelte ihr Phone. Wichtig. Sie ging ran. Ich räumte auf, beugte mich hinab, wobei die Jeans, die Druckknöpfe im Schritt aufsprangen.
'Na denn...'
ER hart. Die Bälle fast frei. Ich angelte nach der Haut, zog sie durchs Loch und "Plopp - Plopp" die Bälle hinterher. Zog sie lang, die Hose straff und setzte mich wieder auf meinen Platz.
Gleich darauf suchten Roses Zehen erneut nach dem Schaft. Nun drückte sie zu. Kräftig stemmte sich der Ballen gegen ihr Stück, ließ es rollen und zur Seite springen um dann die Ferse nach unten zu drücken.
'Aaaaaau' auf einen Ball 'jahhhh'. Hallo Schmerz. Wo warst du so lang?

Still saß ich da. Nicht still im Sinne von Stumm. Ich stöhnte aus, ich wimmerte. Ich genoss was Rose macht. Doch ich saß ruhig, bewegte mich nicht, hielt still. Wie bereits gesagt.
Doch das was meine Lady macht, wie sie drückt, wie sie den Schaft bespielt, ihn mit den Zehen reibt, dabei die Bälle drückt, mit der Ferse quetscht, dann den Fuß darauf stellt, sie unter ihrer Sohle rollt, das ist mehr als nur Spaß. Das ist: pass auf was du tust. Sag die Wahrheit und zwar gleich.

Mir geht es gut.
Unter ihr.
Unter ihrem Fuß.
Wunderbar.

Sie Toppen?
Das ich nicht lach.


Vom Rosenzüchtling

Freitag, 22. August 2014

Ganz BESTIMMT

"Paul" hallt es durch das Haus.
"Ja."
"Paul."
"Ja."
Am Tonfall ist nicht zu erkennen ob ich zu ihr kommen soll.
"Wo bist du" scheint sie in den Keller zu rufen.
"Ich bin hier" gebe ich laut.
Eigentlich ausreichend um die Richtung zu identifizieren. Ich stehe im Flur.
"Unten?"
"Schlafzimmer."
Rose klingt ruhig. Das macht es geheimnisvoll.

"Wer hat das geschrieben?"
Ich stehe auf dem Schlauch.
"Wer schreibt, das du mich manipulierst?"
'Oh. Ach das.' Ich sage es ihr.
"Wie kommt die darauf?"
"Wir hatten gemailt. Ich hatte etwas erklärt."
Meine Lady stutzt. Bevor ich ihr das kompliziert erkläre gebe ich Rose mein Phone in die Hand. Sie liest die Mails und schüttelt den Kopf.
"Und wie kommt sie darauf?
Du mich?
Das ich mich manipulieren lasse?"
Sie lacht laut aus: "Ganz BESTIMMT NICHT"

Rose ist sauer.
"Wobei, du bist selber schuld. Warum schreibst du immer wieder Ladies an?"
"Entschuldige bitte."
"Oh, der Hundeblick."
"Es gibt manchmal etwas zu erklären, was nicht jeder lesen braucht. Ich kann doch keine Lady bloßstellen. "
"Nein. Das machst du dann in deinem Blog."
"Vielleicht habt ihr recht Lady. Aber hier weiß keiner wer gemeint ist."
Die Verknüpfung zum Beitrag fehlt. Man sieht und erfährt nicht wer es ist.

"Ich glaube, ich sollte mal wieder ins Forum schauen."
Mit dem was sie macht fährt sie gut. Es ist nicht nötig jeden Tag hineinzuschauen. Mal Abstand zu bekommen und Dinge mit Distanz zu beantworten anstelle sofort im Affekt nach vorne zu preschen.

Sollte ich auch...


Vom Rosenzüchtling

Donnerstag, 21. August 2014

Man I pul a tor


dein letzter Satz:
Es war mein Wunsch, mich ihr und ihren Entscheidungen unterzuordnen und sie hat gebraucht um dies anzunehmen. ist sehr interessant u sagt wahrscheinlich viel mehr über eure beziehung aus, als dir klar ist. im bdsm nennt man das eine topping-from-down situation. der bottom manipuliert den vermeintlichen top so lange, bis top die wünsche des bottom erfüllt u noch glaubt, es wären seine eigenen.


Das stimmt.
Es stimmt was dort steht.
Das war mein letzter Satz.
Aber sonst?

Wie kommt jemand dazu, so schnell zu urteilen?
"Ich bin direkt." hatte er mir im letzten Mail bereits geschrieben,
"Ich spreche die Dinge direkt an."

Danke! Direkt.
Hatte ich das wirklich bei meiner Lady gemacht? War ich es wirklich, der Rose in dieses, unser aktuelles Leben manipuliert hat?
Wenn ja, dann bin ich richtig gut.

Aber dann wird mir bewusst, wie das Topping vom Schreiber beschrieben wird. Der hat doch keine Ahnung.
Wenn er mich kennen würde,
wenn er hier lesen würde,
wenn er es selbst erlebt,
selbst schon mal von unten dirigiert hätte...
Wer Ahnung hat vom Topping, der zitiert nicht gleich die komplette wiki-definition.

Halt!
Da ist noch was. In der Antwort steckt noch mehr.
Durch weglassen beschrieben.
Wenn ich Rose toppe, so wird unterstellt, dass sie das in Wahrheit nicht will.
Sie hatte wohl Glück, sich auf mein Spiel einzulassen. Auf ein Leben, dass sie genießt.
Wie kommt der Schreiber darauf, den einen Satz zu interpretieren?
Was sagt das über den Menschen?
Was sagt das über seine Art?

"...ich kann mir schon ein ziemlich klares bild von dir machen. du bist ein hervorragender manipulator..."

Mir ist sofort klar:
Der kennt mich nicht.
Der weiß nicht was ich schreibe.

RZ der Manipulator.
Besser wohl Paul, der sich dahinter verbirgt.
Es ist nicht einfach, Rose zu etwas zu bringen was sie nicht mag. Und - noch extremer - fühlt sie sich bedrängt, dann sperrt sie sich komplett dagegen. Das Thema ist für lange Zeit vom Tisch.
Es ist besser offen zu reden, ihr zu schreiben als das verdecke Agieren, was mir ganz sicher nicht liegt.
Bin ich Manipulator? Bin ich wirklich so gut andere auf meine Seite zu bringen? Unmengen an Kumpels und Freunden von denen jeder gleich kommt wenn ich Rufe?
Bin ich so gut, mich über Jahre hindurch hinter RZ zu verstecken? Keiner soll merken, ich bin Paul?
Für mich ist es anders. Es ist ernster. Ich wäre viel lieber RZ. Doch geht es nicht so einfach ihn Öffentlich zu machen. So bin ich nach außen hin Paul.

Ich hatte über den Kontakt gegrübelt.
Wie wichtig ist es mir, mich dem Schreiber zu erklären? Er soll doch verstehen wer ich bin.
Äm, nö.
Warum?

Er hat doch die Möglichkeit über mich zu lesen. Wenn er nicht will, dann will er das nicht.
Warum soll ich ihn dazu bringen?
So klar wie er sein Bild bereits ist.


Vom Rosenmanipulator..?

Dienstag, 19. August 2014

Beschleunigt

Einlenken, zur Hälfte rum und dann zurück aufs Gas.
Ich beschleunige aus der Kurve heraus, fahre auf die Kurven zu, die sich vor mir schlängeln. Den Fuß etwas zurück, der Wagen soll noch nicht ziehen, erst wenn die Kurve beginnt.
Dann leicht links eingelenkt, nach Rechts und mit Gas unterstützt. Nun zerrt er am Lenkrad, ich bleibe auf der Spur, auch wenn der hinter mir die Kurve schneidet.
'Das geht auch ohne!' Und macht viel mehr Spaß, die Kurven auszufahren.
Einhundert. Schneller nicht. So viel ist hier erlaubt.
"Das gibt" flüstert es neben mir.
Ich habe Rose nicht verstanden.
"Was" frage ich nach, den Fuß weiter an dem Gas.
"Zu viel Testosteron. Da gibt es."
Nach einem Atemzug fügt sie hinzu: "etwas dagegen zu tun."
Kid Drei sitzt im Auto. Dem scheint das egal.
Er macht sich nichts daraus, dass sein Vater fröhlich grinsend der S-Kurve entgegen fährt, stark bremst und wieder beschleunigt.

Wir fahren zum Einkauf.
Nur Kleinigkeiten.
Und nun auch noch Gummi dazu.

Kaum im Laden prescht Rose hindurch, lässt Kid und subbi stehen.
Ich finde sie und grinse dabei. Sie sucht sich Kondome aus. Sie sollen ihr passen, sollen nicht stinken und IHN im Zaume halten. Zu groß soll's nicht sein. Zu klein ist egal. Hauptsache, es kommt nichts heraus.

Weiße Billies.
Ich bin schon gespannt, wie beschleunigt der Abend wohl läuft.


Vom Rosenzüchtling

Neulich - Im Wald.

"Schau, wie er sich freut."
Zu Zweit mit SEINER Herrin zu sein gefällt IHM jedes Mal.
Jedoch war mir nicht bewusst, dass sie SEINE Schwellung sieht.
"Das Laufen tut ihm gut."
Wie man es nimmt. ER tropft, läuft aus, formt Flecken durch die Jeans.
"Ja fein!"
Na gut, sie meint nicht mich. Eher den Hund der vergnügt über Gräser springt.
"Doch, doch" tröstet Rose mich. "dich mein ich auch."
"?"
IHN! Ein Griff. Sie reibt, drängt sich an mich und mit einem Kuss presst sie ihre Hügel gegen das Stück.
"Wie ist das so? Hart?"
"Ja."
"Ich kann es spüren. Hast du Kondome besorgt?"
"Ich? Wann?"
"Ach subbi" lacht sie mich an, "du solltest dich jetzt sehen mit deinem Prinzessinnengesicht. Ich?" äfft sie mich nach.
Ist es denn meine Aufgabe, mich selbstständig darum zu kümmern?
"Ich hatte es dir gestern gesagt."
Jetzt war es meine Aufgabe gewesen. Stimmt. Aber keine Zeit. Dort wo wir waren hatte es keine Gummis gegeben. Und alleine war ich nicht weg.
"Pech gehabt."

Der Gang durch den Wald. Während Rose erzählt streift mein Blick umher. Was es alles Schöne hier gibt: nesselndes Grün, Schlankes aus Nuss.
"Lady, weißt du noch, als du Pilze gefunden hast."
Eingepackt in einen dünnen Gummisack durfte der dann... und zwar mitten im Wald.
"Oh, der Rock passt mir sicher auch nicht mehr."
Schade, mir hatte es gefallen.
Ein Haselnussstrauch. Ein Busch voller Ruten. Wassertriebe, lang und biegsam. Geschmeidig auf der Haut, grifffest in der Hand.

"Wenn ich die schönen Ruten vor dem Fenster sehe" hatte Rose vor drei Tagen begonnen "bekomme ich Lust hinaus zu gehen und zwei- drei Stück zu schneiden. Aber mit den Kids im Haus..."
Da schüttelte sie den Kopf. Tröstend nahm sie mich in den Arm. Dabei sind wir es beide, die sich diese Zuwendung wünschen.
"Die Ruten sind zu laut. Das Zzzzzht durch die Luft. Das Klatschen auf deine Haut. Das würden sie hören. Ganz zu schweigen von dir."
Meine Augen wurden feucht. Nicht wegen dem Schmerz, dass heißt eher doch. Der Schmerz der Sehnsucht Ruth zu entbehren.
"Bei dir wird nicht einmal der Knebel helfen. Wieviel bekommst du inzwischen? Zwanzig? Oder sind es schon mehr?"
Ich schüttele den Kopf. An ihre Schulter gelegt kann sie mich nicht sehen. Nicht meinen sehnsüchtigen Blick, nicht die Feuchtigkeit auf meinen Pupillen. "Nein Lady" hauche ich ihr zu.

Das war es dann. Drei Tage zuvor.
Und nun im Wald. Ruth an Ruth. Geschwister vereint. In frischem Grün. Saftig und weich. Biegsam und zart. Stechend im Biss.

Wir gehen heim.
Was im Wald ist bleibt da.


Vom Rosenzüchtling

Montag, 18. August 2014

Schneller

Kleines Rennen gefällig?

Rose brauchte nichts zu sagen.
Lag der weiche Kopf des Zauberstabs gerade noch an ihrer Perle, so schwebte er nun darüber. Ihre frei Hand suchte nach mir und dirigierte mich herum bis ER direkt in ihrer Hand zum Liegen kam, standhaft wie ER war.
Es ist eine andere Art der Erregung, bei ihrem Spiel dabeizusein. Mittendrin, jedoch nicht der Mittelpunkt. Sie wird mich wichsen, wird langsam an IHM spielen, während sie sich selbst vergnügt, sich der Magie des Stabes hingeben wird. Ich werde es spüren.
Finger, die sich fester um den Schaft schließen, eine Hand, die mitten in der Bewegung nach oben stockt. Ein schnelles Rütteln am Stück wenn ihr Körper erbebt und letztlich fällt die Hand von IHM ab.
Ich bin dabei, darf Handnah erleben was sie durchlebt.
Rose legt den Wand an sich an.

'How wohw wooohh.' So war das nicht gedacht. Die Magie liegt bei ihr an, der Stab ändert seinen Ton. Er arbeitet.
Und Rose bei mir.
Schnell und kräftig eilen ihre Hübe hinab, wichst sie an ihrem Schwanz.
'Ein Rennen' rast es durch meinen Kopf und nichts mit: Die Lady genießen.
Es geht ihr darum, wer als erster von uns beiden kommt. Sie hat es in der Hand. Ich muss mich konzentrieren. Bereits die Zeit davor sehnte ER sich auf mehr.
Jeder Hub, jede Bewegung fährt mir direkt in das Mark. Zuckend und stöhnend winde ich mich, während der Magic an der Perle vibriert. Dann auch ein Zucken von ihr, die Hand verliert kurz den Griff.
'Ja' denke ich. Eine kurze Verschnaufpause. Sonst wäre es in Sekunden geschehen.
Doch auch Rose gereicht die Suche nach IHM zu einer kurzen Pause. Zwar liegt der weiche Kopf weiterhin an. Doch das Erfassen von IHM lenkt sie ab.

Ich stöhne, Rose stöhnt. 'RZ, halte bitte noch durch.'
Auf keiner Seite ließ Rose nach. Weder verschonte sie sich mit dem Wand noch verlangsamte sie die Hübe an IHM. Gleichmäßig kräftig zog sie die Hand hinauf um sie sofort wieder nach unten zu treiben.
Bei mir fehlten Sekunden, eine einzelne Berührung, etwas besonderes. Ein Initial. Nur ein klitzekleiner Impuls und ich würde spritzen, würde kommen. Unerlaubt auf jeden Fall.
Ich hatte Angst.

Angst meine Lady zu warnen. Ihr zu sagen, wie weit ich im Moment gerade bin. Hätte sie gestoppt, den Wand abgehoben, sich stärker auf mich konzentriert?
'Halte durch. Halte durch. Du willst doch für deine Lady trainieren.'

Ihre Hand fiel von IHM ab. Die Magie verstummte. In all meiner Angespanntheit hatte ich ihr Kommen gar nicht bemerkt.
'Gewonnen' dachte ich, 'Gewonnen' und nahm ihr den Stab aus der Hand.
Ich deckte Rose zu. Erschöpft lag sie da.
'Gewonnen, Werte Lady. Du warst eindeutig vor mir im Ziel.'
Jedoch fühle ich mich mit dem zweiten Platz wesentlich befriedigter als beim Gewinn.
Das Gefühl Zweiter zu sein hält lange und spornt mich weiterhin an.
Üben und trainieren um auch weiterhin nach meiner Lady das Ziel zu erreichen. Voller stolz dann noch dazustehen ohne das Ziel zu erreichen.
Sie weiß dass sie kann wenn sie will das ich komme. Noch schaffe ich es nicht mich ihr dauerhaft zu erwehren. Am Ende kommt es so wie sie will.

Mein Wunsch ist zu widerstehen,
dabei dienen zu können.
So oft und so lang wie sie will.


Vom Rosenzüchtling

Sonntag, 17. August 2014

Normal

Das Frühstück begann eigentlich normal.
Das Tablett stellte ich aufs Bett, zog ich mich aus und die Rollläden auf. Danach legte ich mich zu Rose.
"Sieht gut aus" antwortete sie sofort und stieg aus dem Bett.
"Bin gleich wieder da."

Was sieht gut aus?
Eine Brezel, verschiedene Brötchen, dazu Kaffee und Ei. Alles gekauft. Nur der Brotaufstrich ist von mir.
"Sieht gut aus" flüstere ich zu unserem Hund.
Verstehend hebt er die Brauen, dreht sich um und legt sich ab.
Was nun? Das Kuscheln übergehen und gleich die Sachen für das Frühstück vorbereiten?
Nein. Vielleicht kommt noch was.
Dennoch nutze ich die Zeit, ziehe den Deckel vom Ei und stelle es sowie den Kaffee auf Roses Nachttisch. Dann lege ich mich quer, direkt vor den Hund und schaue ihn an. Er ignoriert mich, wie immer bevor das Frühstück beginnt.
Rose kommt.

Zu meiner Freude legt sie sich nochmals hin und lässt sich streicheln. Lässt sich die Schenkel und den Bauch verwöhnen, lässt sich über den Hügel streicheln, doch als meine Finger über die Perle gleiten dreht sie sich zu mir. Sie nimmt ihr Stück, packt zu. Nur kurz um dann die Finger sanft um den Schaft gelegt die Hand nach oben zu ziehen. Ich stöhne sofort.
"Schhhht, ist ja gut" grinst sie mich an.
'Ja. Gut!' Wer hat denn leicht reden? Wer wird geteaset, in Sekunden an die Klippe gestellt und bekommt dort -schwer genug dort zu stehen- die Finger an den Nippel gelegt und zugedrückt?
"Herrin -ahrg!" keuche ich.
"Was" flötet Rose zurück
"Ich -ah- komme -hmmmgh- gleich."
Bereits bei meinem Wort komme hatte sie den Griff um ihren Schwanz gelöst.
"Ach ja?"
Doch nicht die Finger an meiner Brust. Sie drück, nimmt die andere Hand dazu, presst beide Warzen auf ein Mal. So fest, so hart macht es für mich im Moment kaum einen Unterschied ob sie IHN hält, umfasst, wichst oder nicht berührt. So dicht an der Kante -Gleichgewicht?- kippe ich ich fast.
"Naaaaiiiiiin!"
Roses Finger halten mich fest. Ein weiterer Zug an den Nippeln bewirkt, ich bleibe da. Kein Weg über die Kante. Kein Kommen von mir. Nicht ruiniert.
"So, das reicht."
Mir allemal.
"Wir frühstücken."
"Ja Lady."

Und mit einem Satz bin ich aus dem Bett, laufe herum ohne dass ER auch nur ein bisschen dabei wippt.
ER steht.
Felsenfest.
Während dem Frühstück wird ER schlaff.
Und läuft aus.
Ein Silbersee, der den Schenkel ziert auf dem ER liegt, auf den ER tropft.
Und Rose grinst.

######


"Komm her."
Nach dem Frühstück nimmt sie mich in den Arm, lässt mich sie streicheln, erneut nach ihrer Muschel und der Perle darin suchen. Fast habe ich sie, da dreht Rose sich um. Sie dreht sich zu mir, zieht mich an sich heran, etwas auf sie hinauf, presst ein Bein zwischen meine Schenkel und packt ihr Stück. Das zweite Bein stellt sie auf und beginnt nun IHN an ihr, an der Perle zu reiben.
IHM bringt das nichts.

Aber mir.
Ich schaue zu.
Meine Lady zu sehen, wie sie sich bedient, sie sich nimmt, sich mit IHM reibt, dabei stöhnend ihren Kopf zur Seite legt, die Augen schließt, leise stöhnt. Wie sich ihr Kopf in den Nacken dreht, sich in die Kissen stemmt, wie ihre Lippen sich öffnen, ein Stöhnen formen, der Brustkorb sich hebt, bebt, sich senkt und Rose zusammensackt.
Sie kam.

"Danke" beuge ich mich über sie als sie das Stück aus ihrem Griff entlässt.
"Danke, dass ich dabei sein darf."
Noch einmal greif sie an IHN. Ein einziges Wichsen genügt und ich stehe an der selben Kante wie dreizig Minuten zuvor. Genau so weit und kurz davor die Kontrolle zu verlieren.
'Was, wenn sie jetzt...'
"Hol den Wand."
'Will sie echt?'
Ich meine, das halte ich kaum mehr als zehn Sekunden aus. Für einen Tease zu extrem. Ich bin kaum in der Lage irgendetwas dagegenzusetzen. Aber wenn sie meint. Der Wand. Jetzt.
Mir wäre es lieber gewesen, ich dürfte noch lange unter ihren Fingern erzittern. Minutenlang. Stundenlang. Nein, das nicht. Selbstsüchtig wäre das. Aber so wie früher, als sie Spaß daran hatte, mich, IHN über lange Zeit zu reizen, IHN dann kommen oder auch nur stehen zu lassen.
Nun eben der Wand.
Wenn sie mag...



Ich stecke ihn ein, ich lege mich zu ihr. Rose weißt mir den Platz an ihrer Seite, dirigiert mich direkt neben sich, legt die Decke über uns und schaltet ein.
Durch die Decke schimmert Licht. Das Deckbett ist gespannt, von ihrem Kopf bis zu ihren Knien. Die Schenkel gespreizt, liegt der Magic in ihrem Schritt. Blau-Rosa Licht, die Sonne die durch den Stoff drängt und das Laken zum Widerschein bringt erhellt die Szenerie. Der Wand liegt still. Rose bebt. Ihr Bauch, die Brust pumpt schnell. Die Lippen zittern, es dauert nur wenige Sekunden und sie kommt erneut.
Magic Wand - Zauberstab. Er ist so mächtig, dass es nur die Chance zum End-Kommen gibt.

Der Wand ist aus, Rose schaut mich an. Ein lächeln von ihr und das Brummen beginnt erneut.
Ihre Mundwinkel spannen sich nach außen, ihr Mund öffnet sich leicht. In ihren Augen spiegelt sich Erregung und das Spiel mit dem sub zur gleichen Zeit. Doch wieder bin nicht ich das Ziel des Wunderstabes. Erneut liegt er auf ihrem Slip. Steil aufgerichtet presst sie den vibrierenden Kopf auf die Perle. Sofort zuckt sie los. Der Wand sinkt ab. Locker liegt er in ihrer Hand, liegt in ihrem Schritt, flach auf ihrer Perle.
Uninteressant.

Ich schaue nach ihr.
Ihr Kopf windet sich, wälzt sich langsam hin, dreht sich zurück, stemmt sich tief ins Kissen hinein. Ein leichtes Wimmern ist zu vernehmen, ein Keuchen, ein kurzes Stöhnen, ein starkes Zucken. Dann ist Schluss. Der Wand ist aus. Die Lady erschlafft.
Ich nehme ihr den Wand aus der Hand und decke sie zu.
Sie braucht ruhe. Sie muss sich erst einmal von der Macht erholen, die sie innerhalb von Sekunden nach oben getrieben hat. Zwei davor und dann noch einen Dritten in so kurzer Zeit.

Zeit aufzuräumen und aufzustehen.
So gesehen läuft doch alles gerade ganz Normal.


Vom Rosenzüchtling

Freitag, 15. August 2014

Mir recht's

"Haben wir eigentlich noch Kondome?"
Wundersam...
Vor wenigen Minuten bin ich beim Einkauf daran vorbei und habe gedacht : 'Sie braucht. Denkt sie noch dran?'

Ich meine, gesagt hatte ich es ihr vor langer Zeit. Geschrieben ebenfalls, zwei Mal. Alles mehr ist bereits 'Wünsch-mir-was'. Wie oft soll subbi es seiner Lady sagen? Kondome sind für sie, für ihren Wunsch. Zu ihrem Schutz. Bei ihrem Spiel. Ich bin dabei, hänge an ihrem Eigentum dran. Und Rose bestimmt.
Quengelei:
Lady, du brauchst Kondome= mach etwas.
Lady, wir ham keine mehr=ich will endlich wieder.
Wozu braucht ein subbi Kondome?
Wenn die Lady nicht will...
so braucht ER sie nicht.



#####

Rose sitzt auf dem Bett.
Es ist spät und sie möchte schlafen.
"Ein Wasser. Das ist alles was ich heute noch brauche."
Noch bin ich nackt, mein Schlafshirt nicht an. Das ideale Kostüm, der Ladys Wunsch zu erfüllen. Doch kaum stelle ich das Trinken auf ihrem Nachtkasterl ab erhellt sich der Raum.
Der Wiener streift durchs Haus.

Erst das Licht im Flur, dann die Schritte die sich nähern und so flach es nur geht ducke ich mich hinter Roses Bett. Die Schlafzimmertüre ist offen, der Lichtschein fällt direkt in meine Richtung, ein einziger Blick und er wird mich gleich sehen.
Sein Vater nackt zu Füßen seiner Mutter liegend.
Der gefällt das. Die Lady grinst.
"Eigentlich" 'wow, das Wort lässt einigen Spielraum offen', "wollte ich das ja nie."
Kälte stieg bei diesen Worten in mir auf.
Relativ, wie Temperaturen so sind.
Die Hitze im Schaft erhebt sich begierig über die Kälte, die von unten, von den Bällen her in mich dringt. Die liegen da, schleifen sich langsam auf dem kühlen Parkett entlang während ER zunehmend wächst.
'Wollte ich wirklich irgendwann meinen Platz zu Füßen meiner Lady suchen? Hier auch schlafen? Sie nicht spüren? Will ich das?
Ich richte mich auf.
"Noch nicht" flüstert Rose.
"Oh" ducke ich mich überrascht, hatte ich doch unter dem Bett hindurch gesehen, der Wiener ist weg.

"So jetzt. Ein schöner Anblick. Ich könnte mich daran gewöhnen" meint Rose.
Ihre Hand streicht über meine Seite und richtet mich auf.
Ja, ich bin zufrieden. Vor meiner Lady kniend streichele ich ihre Schenkel, zur Hüfte hinauf. Langsam umfasse ich ihre Taille und stöhne dann aus.

Ein kurzer Tritt, ein leichter Stoß gegen die Bälle, dann legen sich ihre Zehen an SEINEN Kopf. Ich zittere los.
Während Rose grinst, ihre Hand über meine Wange streichelt und ihr Fuß meinen Schaft entlangreibt treibt es mich hoch.
'Wie lang halte ich durch?' Wie gut widerstehe ich? Es ist lange her, dass Rose ihn berührt, dass etwas IHN berührt, dass ER in diesem Zustand ist. Vier Tage? Mehr!
Nein, nicht das Gefühl der Berührung allein sondern die Vorfreude, dass es spritzig werden kann. Etwas worüber ER sich freut. Wo mir die Vorfreude reicht.
"So, genug. Wir wollen ja nicht, dass ein Unglück geschieht. Gute Nacht."

Damit legt sie sich hin.
Ich gehe ums Bett und decke sie zu. Ein Streicheln, ein Kuss; "Gute Nacht".
Gleich darauf kuschele ich mich an sie.
"Lady, das wird für mich eine harte Nacht."
"Ja? Das ist gut."
"Ja" hauchen ich und zappelte dabei.
Meine Finger streichen über ihre Haut.
"Entschuldige bitte Lady dass ich das sage, aber das was ich gerade bekomme reicht mir aus."
"Wie meinst du das?"
"Alleine dich zu streicheln erregt mich total. Es bringt mich und IHN an eine Grenze. ER zuckt extrem, ER schmerzt sogar."
"Das ist schon mein Liebster. Dein Streicheln tut gut. Und mir reicht es auch."

Eine Weile liege ich Zappeln und Zucken wach neben Rose.
Dann schlafe ich mit SCHMERZENDER ein.


Vom Rosenzüchtling

Mittwoch, 13. August 2014

Ein Slip

Sonntag Morgen.
Wochenende.
Ein Teil davon.
Meine Zeit.


Die Zeit vom Aufstehen bis zum Frühstück gehört mir. Selbstbestimmt. Hier kann ich, besser mache ich was ich will.
Ich nutze sie teils sinnvoll, mache Wäsche, backe, lasse köcheln, mache Dinge die lange dauernd alleine gehen.
Dazwischen Filmchen. Sehnsuchtsträume. Manches repostet. Mann listet es auf.
Meine Zeit. Freie Zeit. Ohne Kids, allein. Festgehalten, eingesperrt. Den Humbler hab ich an. Wann soll ich ihn tragen? Wann sein Zerren spüren? Wann SEIN Aufrichten hindern, wenn sonst sind Kids um uns herum.

Sonntag Morgen...



Wie der Anfang sich hier gleicht.
Der Abend war lang. Die Kids lange auf. Das ich die vor Neun Uhr Morgens sehe, das glaube ich nicht.
Unser Kid #2 hatte geschrieben: Ich übernachte bei Tim. Vor dem bin ich sicher.
Der... kommt gegen Zwölf.

Heute habe ich keine Lust auf den Spacer. Ich suche den Schmerz. Den Schwersten meiner Humbler lege ich an. Dazu noch den Spacer...? 'Hättest du mal.' Als erstes den Spacer, danach den Humbler. Jede andere Reihenfolge ist reine Plagerei.
Ich schaue Filmchen, stöbere im Netz. Ich lese Stories und schreibe von mir. Noch gut fünfzehn Minuten, bis ich mit dem Frühstück beginne. Es ist jetzt halb Neun. Zeit den Ofen vorzuheizen. In zehn Minuten kommen die Brötchen hinein.
Filmchen oder Schreiben? Wie verbringe ich die restlichen Zeit? Ich starte einen Film und entscheide mich dann doch weiterzuschreiben.
Der Herd piepst. Es ist 08:38, Zeit das Backwerk in den Ofen zu tun.

Doch kaum stehe ich in der Küche, kaum ist die Ofentüre auf, da klickt das Schloss:
'Die Haustür' durchzuckt es mich, geht auf.
Kid#2 kommt Heim.
'JETZT! ungeschickt!

Die Ofentüre ist offen. Ich verstecke mich hinter der Küchentüre. Der Weg ins rettende Bad führt direkt an der Haustür und am Kid vorbei.
Ein Graus für mich. Fast nackt. Nur mit Humbler. Mit dem Großen. Mit dem, den ich ganz ganz sicher nicht verbergen kann.
'Was nun? Was nun?' hämmert es in meinem Kopf.
'Smalltalk halten? So? Jetzt?' Ganz sicher nicht.
"Schon zu Hause?"
Die dumme Frage erfüllt seinen Zweck. Er treibt das Kid weg von mir, von der Türe und hinein ins Haus. Jetzt gilt es den richtigen Moment abzupassen. Die Küche und das Wohnzimmer liegen offen zusammen, durch eine schmale Wand vom Flur getrennt. Ich schaue dem Kid hinterher. Als der in das Wohnzimmer geht gehe ich in den Flur, damit er mich nicht nackt in der Küche stehen sieht.
Und rein ins Bad und Türe zu und Schrauben auf und Humbler ab. Den Slip -vielen Dank für den Tip liebe Rose- den Slip nun an, den Humbler versteckt und zur Tarnung - gespült.
Dabei höre ich nun das Kid, das in sein Zimmer geht. Ohne Frühstück? Bin mir sicher, der hat durchgemacht.

Egal. Für mich ist es aus. Es wird Zeit den Humbler aufzuräumen, die Filmchen zu schließen....
Oh ohhh! What a sh...ttt.
Was bitte ist im Moment auf dem Bildschirm zu sehen?
Ein Film? Noch viel schlimmer, der eigene Blog? Ein Link dorthin? Ein Post über uns?
Ich checke den Rechner. Alles wie zuvor.
Und auf dem Bildschirm ist nur ein Fenster auf. Mein Notizbuch mit nur einer unverfänglichen Notiz. Mit Lady und Rose. Und noch nichts passiert.

An den Wochenenden sind es meine. Die Morgende bevor der Tag beginnt.
Jetzt in den Ferien, mit allen Kids um uns rum.
Am Nächsten kommt Tiger. Dann der Urlaub.
So wie es aussieht sollte ich wohl eine Weile auf den Humbler verzichten.
Noch drei bis fünf Jahre.

Dann kommt unsere Zeit.



Vom Rosenzüchtling

Mein Morgen

Sonntag Morgen.
Wochenende.
Ein Teil davon.
Meine Zeit.

Die Zeit vom Aufstehen bis zum Frühstück gehört mir. Selbstbestimmt. Hier kann ich, besser mache ich was ich will.
Ich nutze sie teils sinnvoll, mache Wäsche, backe, lasse köcheln, mache Dinge die lange dauernd alleine gehen.
Dazwischen Filmchen. Sehnsuchtsträume. Manches repostet. Mann listet es auf.
Meine Zeit. Freie Zeit. Ohne Kids, allein. Festgehalten, eingesperrt. Den Humbler hab ich an. Wann soll ich ihn tragen? Wann sein Zerren spüren? Wann SEIN Aufrichten hindern, wenn sonst sind Kids um uns herum.

Sonntag Morgen.
Gestern war Hochzeit. Ein frühes Frühstück. IHM was zu gönnen, dafür blieb keine Zeit.
Sechs Uhr Morgens. Sonntag Morgens. Wieviel der Zeit für mich bis Neun?
Die Kleinen schlafen. Sie waren früh daheim. Sie schlafen lange. Es sind Ferien. Von denen steht keiner frühzeitig auf.
Der große Wiener? Der kam erst nach uns. Erst früh um Vier Uhr. Schläft nicht immer lange. Doch heute sicher bis auch nach Neun.
Genügend Zeit für mich, mir den Humbler zu gönnen und Zeit im Netz, mit Blog und Filmchen zu verbringen.

Und plötzlich klackt ein Schloss. Es öffnet sich eine Tür. Schritte im Flur. Ich stürze ins Bad.
Durch einen schmalen Spalt lausche ich hinaus. Irgendjemand im Haus ist auch wach.
Was, wenn der nun in die Küche kommt, mich so sieht, so nackt. Mit Humbler verspannt. Das zweite Bad, die Türe schließt sich. Ich eile hinaus, in den Keller hinab. Dort ziehe ich dann den Humbler aus. Und was viel wichtiger ist, eine Hose an.
Pech gehabt Z-chen, die Maschine läuft. Ein Teil hängt bereits auf der Leine. Die Wäsche ist nass. Einzig was bleibt ist die Hoffnung auf den "Abwurfschacht", das dort noch was liegt was ich tragen kann.
Glück muss man haben. Denn genau dort liegt die Jeans. Die mit Loch. Wie für den Humbler gemacht.
Das Wasser rauscht durch das Rohr. Oben im Bad wird im Moment gespült. Durch mein Lauschen vernehme ich, es war meine Lady. Nichts zu befürchten. Die weiß was ich treib. Dennoch war mir das gerade Warnung genug. Die Hose bleibt an. Der Humbler bleibt ab. Dafür schraube ich nun den kleinen Spacer dran. So schmal wie der ist passt der durchs Loch, so klein wie er ist, trägt er kaum auf.
Es gibt keinen Grund, ihn im Dunkel der Hose zu verstauen. So bleibt er denn draußen. Wie auch die Bälle. Geführt durch das Loch und den Spacer gespannt liegen sie straff an dem Hokzbalken an.
Viertel vor neun. Ich schrieb bis gerade. Auf dem Bildschirm ist kein Filmchen zu sehen. Plötzlich eine Türe. Und Schritte im Flur. Und ehe ich mich versehe steht mein Großer vor mir.
Nur wegen der Theke, die die Küche abtrennt kann der Wiener nicht sehen was hinter mir ist. Er grüßt mich zum Morgen, dann sucht er herum. Ich nutze die Zeit und zerre den Spacer durchs Loch.
"Rrrtsch" Klasse.
Nun habe ich das Loch nur noch größer gemacht. Bleibt alles nun drin oder lugt es heraus? Zumindest verdeckt gehe ich ins Bad.
'Hat der Kerl nichts besseres zu tun?' Muss der mich in meiner Einsamkeit stören?
Die Schrauben auf, dann das Spielzeug versteckt höre ich wie der Wiener zurück in sein Zimmer geht.
'Das war's? Vielen Dank.' Ich nehme den Spacer und räume ihn auf. Es ist kurz vor Neun, Roses Frühstückszeit.

Die Lady lacht nur als ich ihr erzähle wie mein Morgen bereits war.
"Du solltest dir was zum Anziehen deponieren. Zumindest einen Slip."
Wie recht sie damit hat. Im Frühling und Herbst liegt der Bademantel bereit. Und in den winterlichen Monaten habe ich ihn sowieso an.

Die Jeans in den Keller. Ein Slip kommt ins Bad.
Das sollte wohl reichen,
wenn das nächste Kid kommt.


Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 12. August 2014

Ritual

Es ist üblich, dass ich mich nach meiner Morgentoilette an Rose kuschele. Mein Abschied, mein morgendliches Ritual.

Doch nicht so heute. Leicht eingerollt lag sie da, die Hände ineinander gelegt und so unter ihrem Kopf. Die Ellenbögen zeigten nach vorn.
'Kein Platz.' Ich kam nicht ran.
Hinter ihr ja. Sollte ich rum? Um's Bett, mich hinter sie kuscheln? Dort war Platz, genügend Haut. Viele Möglichkeiten Rose morgens zu verwöhnen.
'Nö.' Will ich nicht. Ich legte mich vor sie.

Auf Armlänge entfernt lag ich vor ihr. Sanft streichelte ich ihre Stirn. Ich strich eine Strähne aus ihrem Gesicht, glitt die Wange hinab, fuhr übers Ohr, deren Muschel ab und dann zum Kinn.
Ein Schmunzeln formte sich, ihre Augen gingen auf. Die Lady strahlt.
"Guten Morgen" hauchte sie.
"Guten Morgen Lady."
Sie öffnete sich.

Mit einem Arm zog sie mich heran. An ihre Seite, an ihr Bein.
"Rrrrrrtsch"
Langsam kratzen ihre Nägel meinen Rücken hinauf. Ich krümmte mich. Doch kein Laut. Weiter fahren die Nägel meinen Körper entlang. Die Schulter hoch, zum Arm hinaus. Auf Höhe der Brust wechseln sie eben dort hin. Ein Finger kreist. Er sucht. Er findet.
Ich wusste was.
Ich weiß auch was kommt.
Ich hoffe es.
ER auch.
Wird fest, wird hart.
Dann...

Zwei Finger schließen meinen Nippel ein. Sie drücken zu. Hart, fest. Ziehen daran. Und er wächst. Der Schmerz schwillt an. Rose lässt los, dreht sich ab.
Während sie weiter schläft stehe ich auf.
ER ist längst schon so weit.

Kein Ritual.
Schöner als das.
Nichts, dass es jeden Tag gibt.
Anders.
Überraschend.

Wunderbar.

Ein Start in den Tag.


Vom Rosenzüchtling

Montag, 11. August 2014

Gar Schmerzhaft

"Lass uns aufstehen."

'Sag ich es? Schreib ich es?'
Im Moment liege ich über ihr. So ist es einfacher zu schreiben.
"Ein komisches Gefühl" flüstere ich ihr zu.
"Was?"
"Über der Lady zu liegen, unter der ich dienen möchte."
Ich erhalte einen Kuss. Einen der den Schmerz nur noch mehr verstärkt. Nichts was ihn lindert, dämmt, stillt. Vor allem, da ich nichts davon will. Vor allem, da ich möchte, dass er bleibt, zunimmt, steigt.
Der Schmerz.
So gar.
So durch.
Auf den Punkt gebracht.
Nicht darüber, nicht darunter.
Was war...?



Kaum hatte ich das Zimmer betreten, schon richtet Rose sich auf.
"Hmm, frische Brötchen. Der Duft eilt dir voraus."
Dann legt sie sich wieder hin und erwartet mich in ihrem Bett.
Gleich darauf folge ich. Bis zu ihrem Po. Ich komme nicht daran vorbei. Einladend strahlt er mich an, fordert meine Berührung heraus, der ich folgen muss. Ein Kuss, dann das Streicheln. Meine Hände beginnen über ihre Beine zu gleiten, hinab zu den Knien, hinauf zum Schritt und mein Daumen schiebt sich an die Muschel während meine Finger zwischen den Backen liegen. Langsam lasse ich meine Hand vibrieren, lasse meinen Daumen gegen die Spalte drücken, sanft daran reiben doch Rose dreht sich weg und zieht mich hoch.
Nun gut, direkt hinter ihr liegend schmiegt sich nun mein Becken an ihren Po, mein Bauch liegt an ihrem Rücken, meine Schenkel an ihren Beinen und ich kraule ihren Nacken. Weich hauche ich einen Kuss auf ihre Haut
"Ihmmm, lass uns frühstücken. Ich habe Hunger und deine Brötchen duften so verführerisch."
Keine Chance die Lady auf andere Weise zu verwöhnen.
Auch wenn es schmerzt, auch wenn ER schmerzt, wenn die Bälle ziehend nach anderen Rechten verlangen:
Die haben sie nicht.
Also Frühstück RZ, auf deinen Platz.

Rose hatte sich diese Frühstück so sehr gewünscht. Herbeigesehnt, nachdem es letztes Wochenende kein gemeinsames gab. Nicht zu zweit. Nicht im Bett.
Sie hatte recht. Auch mir hat es gefehlt.

######

Wir kuscheln hinterher.
Dabei liege ich an, besser auf ihrer Seite. Ihr Bein zwischen meine Beine geklemmt spürt sie was sich tut, was ER tut. Was ER will. Ich streichele ihr Haar, küsse ihren Hals, lasse meine Hand auf der Seite entlang zum Hüfte hinab gleiten. Meine Finger kitzeln ihr Knie, streichen innen am Schenkel hinauf, berühren den Slip, das Haar, dass nicht darunter liegt und suche mit den Finger einen Schlitz. Wo ist der kleine Spalt, der einem Finger einen Angriffspunkt gibt. Die Lücke unter das der Finger gleitet, wo ich den Slip anheben kann, unter dessen Bündchen komme.
Nichts - egal.

Meine aneinandergelegten Finger gleiten in den Schritt. Sie lassen mich den Spalt verspüren, der darunter liegt und ich biege sie ab. Ein kurzer Druck, dann die Finger gestreckt um sie gleich noch einmal zu krümmen und gegen den Spalt, ihre Muschel und die Perle zu drängen. Dann mit der ganzen Hand vibrierend den Hügel zum Schwingen zu bringen. Rose dreht sich ab. Ihr Kopf geht nach links, weg von mir. Warum? Sie stöhnt!
'Gut.'

Ich wechsele ab.
Mal nur die Hand, die vibriert, so auch die Finger gegen die Muschel drängt. Dann nur die Finger, die wackelnd gegen den Stoff vor ihrem Eingang drängen, den Stoff so über die Perle spannen, reiben, sich dann strecken, um so keine Bewegung mehr auf die Muschel zu übertragen während die Hand auf dem Hügel vibriert.
Unvermittelt schiebt Rose mich weg.
Sie hat genug.
Sie kam.
Gelungener Dienst.
Danke dafür. Ich küsse sie.

Ich bin so dankbar, dass sie mir das Dienen erlaubt.
Das mir gestattet ist, die Lady in Höhen zu bringen. Das sie mich annimmt, mich benutzt.
Ein kurzer Kuss auf ihre Stirn - Licht an! GRELL!!!
Der Griff ihrer Hand um meinen Schaft schließt mich kurz. Stromstoßschock blitzendhell. Gefolgt von zwei schnellen Schlägen gegen die Bälle -Erholung für mich.
Der direkte Schmerz bringt Linderung.
So komisch es klingt...

Der Schmerz von innen ist stark, wird jedoch vom kleinsten Reiz von außen in den Schatten gestellt. Ein kleines Tätscheln reicht aus einen normalen Level zu erreichen. Indem ich das fühle was geschieht und nicht das was ER sich wünscht. Doch kaum greift die Lady wieder zu, macht begreiflich, wo sich die Begierde verbirgt, da kommt zum Vorschein was sich in mir verbirgt.
Die Sehnsucht. Der Schmerz.
Danach?
Damit?
Dadurch?

Ein Auf und Ab.
Während Rose an IHM wichst schwillt der Schmerz immer mehr an. Halte ich durch? Wie lange noch? Das Stechen, das Ziehen in den Bällen nimmt zu, setzt nur kurz aus als Rose gegen sie stößt und ich überlege die Herrin anzuflehen:
'Bitte mehr' oder 'bitte nein'...
Was will ich überhaupt?
"So, das reicht. Wir stehen auf."
Rose lacht, "ein Teil von dir steht ja bereits."
"Ja Herrin" antworte ich mit dem Mund und aus Dankbarkeit auch mit der Hand, die sich erneut in Richtung Hügel schiebt.
"Oh nein, die hat genug.
Lass uns aufstehen."

'Lieber schreiben...' entschied ich mich.
Wie lange willst du mich in diesem Zustand belassen?
Besser:
Kann ich mir wünschen, tagelang in diesen Zustand gebracht zu werden?
Immer wieder gereizt.
Ständig geteased.
Einfach nur bespielt, bis ER zuckt.
Bis ER sich hart und fest gegen deine Griffe stemmt.
Bis dorthin, wo SEINE Sehnsucht beginnt.
Wo ER drängt, wo es schmerzt.
Wo das Ziehen in den Bällen kaum zu ertragen ist.
In dem Zustand wo das Betteln beginnt.
An der Grenzen zum Flehen.
Bitte, bitte, kannst du mich nicht lange Zeit an diesen Punkt bringen, in diesem Zustand halten?

Äh, halt.
Will ich denn das?
Ich denke
Jain.



Vom Rosenzüchtling

Sonntag, 10. August 2014

Schmerzhaft

Der Samstag Morgen.
Das Frühstück ist fertig. Kaffee, Toast und Orangensaft. Dazu Eier, wachsweich die einen, die anderen bereits durchgegart am Abend davor.
In der Nacht war es heiß. Die Rollläden im Schlafzimmer waren nie unten, die Fenster die ganze Zeit auf. Schatten der Pflanzen tanzen auf dem Balkon. Die Sonne scheint durch die Tür, kitzelt Roses Haut, während die Lady offen auf dem Deckbett liegt. Ein knapper Slip, das Negligee nach oben gerutscht.
Ihr ist warm.

Erst stelle ich das Tablett auf mein Bett, dann gehe ich drum herum, lege mich zu ihren Beinen, zu ihrem Po und fange sanft an ihre Schenkel zu streicheln, ihre Waden zu küssen, ihre Bäckchen zu liebkosten. So zart es nur geht versuche ich meine Lady zu wecken.
Ein kurzes Zucken von ihr -'JA'- ein leichtes Strecken eines Beines -und zurück-, dann ihr Rücken der sich spannt -relaxt-, der Schenkel der oben liegt, sich zur Seite schiebt -'sie öffnet sich', ihre Brust, die bebt -'Rose ist wach'.
Ich bin nicht 'dran', bin weit entfernt von den Zentren ihrer Lust. Ich streichele nur.
Die Ferse und Zehen, die Wade. Außen an den Schenkeln entlang, hinauf bis zur Hüfte, die Seite am Bauch. Rose stöhnt. Sie will mehr, zieht mich hoch, hinter sich, fordert mich auf, meinen Körper an den ihren zu drängen, mich eng an sie zu schieben und ich folge ihr.
Dann der Schock. Der Blitz, die Funken, die durch meinen Körper schießen. Roses Finger berühren nur kurz meinen Po und gleich darauf bohren sich ihre Nägel gegen meine Haut. Langsam zieht sie ihre Krallen auf mir entlang. Und ich?
Kurzer Blackout - ich stöhne aus.
Wann, das letzte Mal so berührt?
Wann, zuletzt so gefühlt?
So einfach geht das.
Rose hebt ihr Bein.

Ihre Hand fasst an ihren Schritt, fährt nach hinten und fordert mich auf es gleich zu tun.
Auch ich hebe mein Bein, ER schnellt nach vorn, klatsch gegen ihren Po - der sofort zuckt.
Mit einer Hand an meinem Po schiebt sie mich an sich ran, schließt ihre Beine, klemmt IHN ein. Ihre zweite Hand drückt IHN hoch, fest gegen den Schritt und langsam bewegt sich ihre Hüfte -vor und zurück.
Ich spüre nichts.

Nein. Das ist Falsch.
Ich bekomme von IHM nichts zu spüren.
Aber das ist auch nicht was ich will, was ich brauche. Ich spüre sie, meine Lady, Rose. Ich spüre, wie sie sich an IHM vergnügt. Ich spüre ihre Hüfte, wie sie sich bewegt, wie ihre Brust sich hebt, wie sie atmet, nun auch keucht, leise stöhnt.
"PAFF" - Strom.
Was war das?

ER meldet sich.
Rose pocht auf IHN.
Ihre Finger tappen auf SEINEN Kopf, klopfen dagegen.
SEINE Signal sind brutal. Schnell, intensiv, ich bin kaum in der Lage sie zu ertragen.
Kurz Licht aus; andere Welt.
Wieder an, wieder zurück in der Realität spüre ich wie Rose sich reibt, mit zwei Fingern IHN gegen ihre Muschel drückt, mit zwei weiteren gegen SEIN Köpfchen tippelt, dabei ihre Krallen in meinen Hintern treibt.
Ich zucke, ich stöhne.
"Ich komme gleich."

Die Lady schnellt nach vorne.
"Auf keinen Fall.
Nicht jetzt.
Und nicht hier."

Drei, vier Sekunden benötige ich, mich, IHN völlig in den Griff zu bekommen. Meine Warnung an die Herrin war früh genug.
Ich richte mich auf, dankbar ihre Haut, ihre Seite, Brust und Schenkel zu streicheln und bewege meine Hand in Richtung ihres Schritts.
Der sich öffnet, während Rose stöhnt.
'Tut mir leid', für die Lady war es genau im falschen Moment. Ein paar Sekunden mehr, etwas länger hätten gereicht. So will ich nun meinen Körper zur Verfügung stellen, damit sie sich holt was fehlt.
Meine Hand ruht auf dem Hügel, meine Finger tiefer auf Perle und Spalt.
Und als Rose nun zögerlich beginnt ihre Hüfte zu bewegen halte ich still.
Sie reibt sich auf.
Mit Genuss.
Ihr Becken geht hoch, senkt sich ab, drückt ihren Hügel gegen meine Hand. Ihre Hüfte kreist, bewegt die Perle an meinem Finger entlang. Wie gesagt, sie reibt sich auf. Sie kommt hoch, stöhnt, keucht, steigert das Tempo mit ihrer Lust - Stop- plötzlich ist Schluss.
Sie schiebt mich weg, schließt ihren Schritt, atmet tief durch. Dann schaut sie mich an.
Die Lady strahlt.
"Danke Lady" beginne ich "es ist so schön dir zu Diensten sein zu dürfen."
Ich mag es, ihr meinen Körper anzubieten, stillzuhalten oder aktiv zu reiben. Gerade so wie's der Lady beliebt.
Ein Kuss auf die Stirn -"AHRG"- Licht aus, Spot an.

Der Focus gilt IHM.
Nur kurz von ihr berührt zucke ich los und stöhne aus. Das Nächste was ich spüre ist ihre Hand, ihr Griff, der sich längst um seinen Schaft geschlossen hat. Sie lässt los. Dann tätschelt sie die Bälle, schlägt ein paar Mal von unten dagegen.
"Knie dich hin."

Wie in Trance springe ich auf meine Knie um direkt vor ihr, meiner Lady zu knien.
"Blick nach hier."
Was gilt? Zeigefinger? Daumen? Die Richtung vom Arm?
"Nein nicht so. Dreh dich..."
Wie will sie mich haben?
Ich zeige ihr die Seite, dann den Rücken und bin froh, wie viel Geduld sie dabei hat.
"Schau. In die Richtung."
Die Anweisung hilft. Als ich mich drehe um eben in diese Richtung zu schauen bin ich so, naja fast, wie Rose mich will. Direkt neben ihrem Kopf knie ich nun. Sie richtet sich auf, umfasst den Schaft und lässt ihre Hand langsam nach unten gleiten. Die zweite Hand packt zu, die erste streift weiter zu den Bällen hinab, umschließt sie, bespielt sie genau wie SEIN Köpfchen von Roses Daumen gerieben wird.
Der Schmerz an den Bällen nimmt zu. Während eine Hand das Köpfchen bespielt, der Daumen am Bändchen reibt setzt ein süßes Stechen in den Bällen ein. Je mehr sie macht, je stärker sie zieht oder drückt um so mehr wächst er an. Gerade als der Schmerz dort pochend einen neuen Höhepunkt erreicht und ich fragen meinen Blick nach unten lenke entdecke ich Roses Hand.
Frei. Vor IHM. In der Luft.
Ohne Kontakt.
Der Schmerz kommt von mir, von IHM, von innen heraus.
Er ist da, permanent. Ohne das die Lady meine Bälle berührt.
Dafür jetzt: den Schaft.
"AHRG"



"...eicht dann mal. Jetzt Frühstück" kehre ich gerade aus dem hellen Schein zurück.
Gleisendes Licht. Hell, grell. Feuerwerk als Rose mein Stück umschnürt. Sekunden in denen ich sonst wo war, keine Kontrolle über meinen Körper, in denen ein einzig großer Schmerz meinen Körper durchströmt.
Die Sehnsucht nach dem Kommen.

Geladen.
Gespannt.
Unmengen an Potential aufgebaut.
Ständig bekomme ich es zu verspüren.
Beim Frühstück, beim Laufen, bei jedem Kuss.

Wie lange hält es an?
Wie lange belässt sie mich dabei?
Wann werde ich kommen?
So schmerzhaft es klingt.

Ich gefalle mir dabei.

Vom Rosenzüchtling

Gar

Endlich mal wieder ein schöner Abend. Gemütlich sitze ich mit Rose auf der Terrasse, die Kids sind zum Einen außer Haus zum Anderen bereits im eigenen Zimmer verschwunden.
Wir haben Zeit.
Für uns.

Roses Blick wandert unter den Tisch.
"Hose" fragt sie kurz.
"Die mit Loch."
"Raus."
Knappe Anweisungen, ungewohnt. Sonst ist es nicht Roses Art mir zu befehlen mich meiner Hose zu entledigen oder so wie jetzt, die Bälle aus dem Loch zu nesteln und mich dann "Hier" ihrem Fingerzeig folgend vor ihr auf den Stuhl zu setzen. Normalerweise nötige ich ihr das auf.

Eine Weile saßen wir uns nur gegenüber. Ihre Füße ruhen auf der Lehne meines Stuhls, meine Füße auf der Sitzfläche neben ihr. Während meine Bälle direkt an der Kante lagen, darüberlugten ohne herunterzubaumeln presste ER sich hart gegen den Stoff im Hosenbein. Ein kurzes Streicheln von mir an Roses Fuß und ER zuckte los.
"Du hast es richtig beschrieben" sagte meine Lady unvermittelt zu mir, "wenn von dir nichts kommt, nichts das auch ernsthaft gemeint ist, dann schalte ich zurück."
In solchen Zeiten ist bei Rose Leerlauf angesagt. Sie kommt nicht in den Gang, nimmt sich selbst nur das was sie am nötigsten braucht, dazu in meiner Abwesenheit. Wer nichts macht wird auch nicht belohnt. Nicht durch streicheln, keinen Tease. Verweigerung total. So sehr, dass ich die nicht einmal spüre.
Es liegt an mir.
So wie im Moment.

Kaum streichele ich ihren Fuß, kaum zuckt ER dabei, kaum spürt Rose meine Ernsthaftigkeit, da beugt sie sich nach vor.
Ihre Hand streichelt über den Stoff unter dem Er sich verbirgt. Sie fühlt wie ER zuckt. Dann kratzen ihre Nägel an der Stelle unter dem SEIN Köpfchen liegt, wodurch ER noch ein Stück wächst, sich stärker in das Hosenbein stemmt, zappelnd zuckt, und Rose grinst.
Ihre Nägel streichen hinauf, den Schaft entlang bis zum Schritt, dort hinab. Ihre Finger berühren die Haut und fangen ganz langsam an, die Bälle zu streicheln. Sehr sanft legt sie ihre Fingerkuppen an, lässt die Bälle wie rohe Eier durch die Finger wandern. In eine Hand gelegt kreist ihr Zeigefinger herum, erst als Ring, dann als Acht um zuletzt nur noch auf und ab zwischen den Bällen hindurchzureiben.
"Du machst nichts" mahnt mich Rose an ihre Zehen einfach liegen zu lassen.
Ich soll sie nicht berühren, mich einfach nur zurück in den Stuhl gelehnt genießen. Fühlen, was mir entgeht, wenn ich mich nicht ernsthaft um die Rose bemühe.

Die Rose.
So Groß und Stolz, so schön anzusehen. Der Duft, die Pracht, die dann zur Geltung kommt, wenn man sie pflegt. Einfach laufen lassen bringt auf Dauer nichts. Sie braucht das Wasser, braucht Nahrung, muss spüren, es ist jemand da für den es sich lohnt schön, stark und kräftig zu sein.


"So. Das genügt."
"Ja keuche ich."
Dankbar küsse ich ihr Haupt. Hart, durchgekocht - gar. Die Bälle sind reif. Bevorzugt sie ihr Frühstücksei wachsweich, so kochte sie meine gefühlt dreißig Minuten lang durch.
"Es ist spät. Ich bin müde. Wir gehen ins Bett. Kuscheln! Mehr nicht" fügt sie noch schnell hinzu.

Ich folge.
Die Nacht war hart, geliebte Rose.
Wunderbar.

Vom Rosenzüchtling

Donnerstag, 7. August 2014

Unten Ohne

"Heute gebe ich nichts von der Decke ab."
Gemeinsam sitzen wir auf der Terrasse. Beide blättern wir in Zeitschriften. Und ihre Bemerkung kommt aus dem Nichts.
Heute? Warum Heute?
Und die Decke? Das Deckbett, das wir uns zum Schlafen teilen?
Ich blicke auf.

"Da kannst du noch so treudoof schauen" ... Dackelblick, automatisiert... "Mitten in der Nacht wird es mir kalt, während subbi weiter an der Decke zerrt."
'Das ist...' beginnt in Gedanken bereits mein Satz.
"Und dann brummt er mürrisch herum wenn die Lady auch an der Decke zieht. Und schnaupt wenn man ihn knufft und tritt."
Ich sage nichts.
Wie oft kommt es des Nachts vor, da bemerke ich, wie das Deckbett spannt. Ich liege darunter und ebenso darauf. Auf meiner freien Seite klemme ich es ein. Und egal wie ich mich nun bewege. Egal ob ich mich zu ihr oder von der Lady weg zur Seite rolle, ich brauche Stoff, Material.
Die Decke spannt, macht einen Ruck und ist dann frei. So wie meine Lady, die nun noch mehr im Freien liegt. Ich hebe mich an um die Decke unter mir herauszuziehen doch die Lady schimpft. Ein "Ey", ein Knuff, ein 'Wwwtttt'. Die Decke ist weg.
Ich liege frei.

Unten ohne.
Für wen ist was?
Ich schlafe im Shirt. Ohne Slip. Griffbereit. So gehört es sich.
Doch wer schläft wo?
Ich bin der sub. Mein Platz ist unten.
Unter ihr, unter der Decke.
Sie ist's die bestimmt.
Die sagt und weiß wer oben ist.
Und wenn sie will kann Top, kann Oben auch unten sein.
Unter der Decke.

Und sub oben auf.


Vom Rosenzüchtling

Mittwoch, 6. August 2014

Positiv

"Praxis Dr. V."
"Hallo, ich hatte euch vor drei Wochen meine Probe geschickt. Jetzt wollte ich mal nach dem Ergebnis fragen."
Es herrscht stille in meinem Phone. Steht die Verbindung noch?
"Hallo" frage ich nach gefühlt langer Zeit nach.
Noch immer nichts. Ein Blick auf das Phone, die Verbindung besteht.
"Hören sie mich?"
"Ja ein Moment. Der Computer fährt gerade hoch."
Wobei habe ich gerade gestört? Es ist bald Fünf. Die Praxis seit zwei Stunden auf. Und erst jetzt wird der PC....
"Wie ist der Vorname?"
"Paul."
Ich höre Klackern, höre Klicken:
"Positiv..." 'und das bedeutet?' "Wie beim letzten Mal."
MIST!
Rose und ich waren uns so sicher....
"Also ohne Befund."
'Was?' Ich fühle mich verar....
"Aber der Doktor..."
"Genau" unterbricht sie mich. "Sie müssen zwei Mal aufeinander ohne Befund sein."
"So hat er es mir gesagt. Und wir hatten vereinbart..."
"Wir brauchen also noch eine Probe von ihnen."

Was hat die den gerade getrieben? Die Helferin ist voll durch den Wind.
Erst die Story mit dem PC, dann zwei verschiedene Proben sind gleich.
Nichts zu finden ist Positiv. Naja, irgendwie stimmt's.
Und ständig unterbricht sie mich.

"Dichterstrasse" schmeißt sie mir nun an mein Ohr.
"Bitte?" frage ich nach.
Ich bin ... irritiert.
"Stimmt die Anschrift?"
"Ja!?"
Verwechselt sie mich?
"Ich schicke ihnen noch ein Röhrchen zu. Das füllen und an uns zurück. Ist das auch positiv" 'wie die anderen Zwei' geht es mir durch den Kopf "dann erhalten sie Den Brief. "
Den Brief. Wie sich das anhört.
"In Ordnung. Also bis..."
"Tschüss" legt sie auf.
"... dann."
Was war denn das?
Die kickte mich regelrecht aus der Leitung.

Wie lange, wie oft brauche ich noch um Den Brief um meine Urkunde, ja um mein Schütteldiplom zu erhalten?
Wohin mit meinen Fragen.
Dort nochmals anrufen? Ich denke nicht. Ist das Röhrchen da wird gefüllt und kommt es weg. Sobald Rose will und so oft wie Helferin ein Röhrchen schickt.
Zuvorkommend ist anders. Braucht wohl keiner von uns drei.

Zurück bleibt: Den Brief.


Urkunde
Herr Paul hat sich in letzten Monaten sehr leerreich gegeben.
Durch seine spritzige Art hat er zuvor kommend belegt, dass nun nichts mehr nach ihm kommt.
Wir bescheinigen, keine potentiellen Nachkommen gefunden zu haben und erteilen ihm hiermit das

SCHÜTTELDIPLOM


Etwa so...?

Vom Rosenzüchtling

Dienstag, 5. August 2014

Zehn

"Zehn."
Die Musik um uns ist recht laut. Zuerst verstand ich nicht was Rose sagte.
Lächelnd blickte ich sie an.
Ihr Blick, ganz anders, durchbohrte mich gerade zu.
Demütig blickend senkte ich meinen Blick, während meine Dackelaugen weiter ihre Mimik ergründeten.
Und mein Hirn lief heiß: ' Was hatte sie gesagt? Zehn?'
Zehn was?

Erahnend ohne zu wissen hauchte ich ein freudiges "Ja".
"Du brauchst dich gar nicht zu freuen. Dieses Mal ziehe ich durch!"
Ernst! Das war es ihr. Und ich wusste nicht einmal warum.
Grundlos macht Rose das nicht. Durchgezogen hat sie noch nie. Was bitte war vorgefallen?
"Ja Lady" hauchte ich erneut.
Ihr Blick hellte sich langsam wieder auf.
"Zumindest Einen der Zehn. Aber den wirst du nicht vergessen."
"Ja Lady."
Die Lust stieg auf zwischen meinen Beinen, die Vorfreude darauf Unbekanntes zu erleben.


###   ###   ###   ###


"Sag mal, warum solltest du die Zehn eigentlich erhalten?"
Das fragt sie mich? Zwei Tage später?
Abends, nach Acht in dem Moment als wir den Supermarkt betreten...?
Ich wusste nichtmals in dem besagten Moment womit ich sie mir verdient hatte. Als sub nehme ich sie an und überlege dabei wie ich sie vermeide.
Ein Wehmutstropfen bleibt.
Grundlos bestraft mich Rose nicht.
Und inzwischen fehlt ihr dieser Grund.

Ich Ahnungslos und Grundlos für Rose.
Die lose Zeit hält an.


Vom Rosenzüchtling

Montag, 4. August 2014

Losigkeit

Wie jemanden zum Jagen bringen, der zufrieden in dem ist was ihn umgibt.
Wie jemandem Appetit bereiten, der weder Durst noch Hunger zu verspüren scheint.
Dem der Status Quo genügt.
Der macht und hilft, dennoch nichts treibt.

Egal? - Zu stark ist dieses Wort.
Es fehlt das Ziel,
es fehlt an Kraft.
Im Moment scheint es genug.

Es reicht.
Losigkeit.
Reizlos, Antriebslos.
Freudlos ist es nicht.
Es ist nicht mein Los, nicht Ziel, nicht Begehr.
Es geschieht eben zur Zeit.
Lustlos.
Teils ja teils nein. Ich suche nicht die Lust.
Die mir nicht fehlt;
scheins gerade nicht brauche.
Es reichte so wie es ist.

Zufriedenheit sollte anders sein,
sich nicht durch die Abwesenheit von Unzufriedenheit definieren.

Es geht mir gut.
Es fehlt mir nichts.
Es ist so wie es ist.

Vielleicht nur
Urlaubsreif?

Vom Rosenzüchtling

Einsam

"Haben sie es eilig" fragt mich der Kellner am Getränketisch.
Ich möchte eine Cola, doch die Gläser sind aus.
Ich wiege den Kopf.
"... ist für meine Lieblings-" kurz überlege ich Lady zu sagen, entschließe mich dann aber für die "Frau".
Sein Blick streift über die Gläser. Viele sind gefüllt mit Sekt. Ein paar noch leer. Kurzer Hand nimmt er eines der Kleinen, Schmalen, eigentlich für Kölsch.
"Sie haben mehrere" frotzelt er zurück.
Der Kellner hat Stil. Hat Niveau und mit ihm habe ich bestimmt noch häufig Spaß. Gut, dass ich nicht gleich mit der Lady ins Haus gefallen bin.
"Nein" grinse ich, "sie ist meine One and Lonely"
"Die Arme."
Lachend übergibt er mir das Glas. Auch seine Kollegin lacht.
"Dann sollten sie ihr das bringen."
Gesagt.
Warum?

Einsam.
Einsam war sie nicht. Verlassen von mir. Um sie herum meine Kids.
Einsam.
Warum sage ich das?
Einsam, weil verlassen von mir.

Lächelnd gehe ich an den Platz.
Ihre Schwester ist bei ihr. Ebenso deren Enkelin, das Jüngste im Bund.
Ne ne. Einsam ist sie nicht.

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"Wo bist du die ganze Zeit?"
Gerade komme ich mit Roses Bruder zurück. Wir schlenderten einer Runde durch den Park. Die hätte meiner Lady sicherlich auch gefallen.
"Ich suche dich bereits. Komm mal mit."
Sie hakt sich bei mir ein läuft ein paar Schritt und in diesem Moment eilt der Kellner vorbei.
"Das ist meine Lieblingsfrau" werfe ich ihm entgegen.
Er schaut nur kurz auf. Ein professionelles Lächeln erscheint in seinem Gesicht. Dann ist er vorbei.
Plötzlich knirscht der Kies. Der Kellner bleibt stehen, dreht sich um, spricht:
"Ah, die lonely Lady."
Ich bin baff. Das war vor über einer Stunde, bald schon zwei. Lady hatte ich nicht gesagt.
"Ja. Quasi. Heute oft genug."
Rose lächelt gequält.

Jetzt ist es raus.
Einsam.
Bisher habe ich Rose dazu gemacht - selbst nicht bemerkt.
Die lonely Lady.
Mein inneres Ich bemerkt so etwas schnell. Spricht es aus.
Das andere Ich soll es begreifen.

Einsamheit.
Selbst mittendrin, selbst im größten Pulk.
Wenn etwas fehlt,
dann ist man allein.


Vom Rosenzüchtling